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Zeitschrift gwf - Wasser|Abwasser - Ausgabe 07-08/2017

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gwf - Wasser|Abwasser - Ausgabe 07-08 2017

gwf - Wasser|Abwasser - Ausgabe 07-08 2017


Zustandsorientierte Netzrehabilitationsstrategien für Trinkwassernetze
Wassernetze, zustandsorientierte Rehabilitationsstrategien, Netzbetrieb, Trinkwasser, Schadensrate, Risiko

Zustandsorientierte Netzrehabilitationsstrategien für Trinkwassernetze

Autoren: Julian Mosbach / Alexander Sonnenburg / Wilhelm Urban

Die derzeitig auf dem Markt befindlichen Rehabilitationstools setzen oftmals eine umfassende Datenverfügbarkeit voraus, welcher viele Wasserversorger (derzeit) noch nicht nachkommen können. Im vorliegenden Artikel wird deshalb eine zustandsorientierte Rehabilitationsstrategie aus technischer Sicht für ein Trinkwassernetz bei limitierter Datenlage hergeleitet. Dazu wird das Rohrnetzberechnungsprogramm STANET® sowie das Reha-Tool „Asset 403“ vom Ingenieurbüro Fischer-Uhrig, Berlin, genutzt. Auf Basis der derzeitigen Schadensrate und dem mittleren Alter einer Anlagengruppe wird mithilfe von progressiven Steigerungsraten nach Empfehlungswerten des DVGW der zukünftige Schadensratenverlauf prognostiziert, eine technische Nutzungsdauer pro Anlagengruppe abgeleitet und die Rehabilitationsrate bestimmt. Anschließend wird das Vorgehen für eine risikoorientierte Netzbewertung veranschaulicht und eine Prioritätenreihenfolge der einzelnen Rehabilitationsmaßnahmen definiert. Die beschriebene Methodik lässt sich flexibel an die vorhandene Datenlage anpassen und liefert somit einen Lösungsansatz zur Netzrehabilitation, mit welcher jeder Wasserversorger in den nächsten Jahrzenten zunehmend konfrontiert wird. Im Ergebnis wird deutlich, dass die Methodik zur Ableitung der technischen Nutzungsdauer plausible Ergebnisse im Hinblick auf die Richtwerte der Fachliteratur liefert und eine DVGW-konforme Lösung des Rehabilitationsproblems vieler Wasserversorger auch ohne Schadensstatistik auf Grundlage von Erfahrungswerten möglich ist.

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Wasserversorgung, multi-kriterielle Optimierung, Grundwasser, Messnetze, Frühwarnzeit, PROMETEUS

Optimale Grundwassermessstellennetze: Multi-kriterielle Optimierung als Entscheidungshilfe

Autoren: Felix Bode / Wolfgang Nowak / Martin Emmert / Niklas Zigelli

Einzugsgebiete von Förderbrunnen zur Trinkwassergewinnung sind in Deutschland durch Wasserschutzzonen geschützt. Dennoch gibt es viele potenzielle Gefährdungen innerhalb dieser Zonen, die das Grundwasser kontaminieren könnten. Um das Risiko durch diese Gefährdungen kontrollieren zu können, werden Messstellennetze verwendet. Diese können nach drei Kriterien bewertet und optimiert werden: (1) möglichst alle Gefährdungen sollen überwacht werden, (2) das Messstellennetz soll eine ausreichend lange Frühwarnzeit gewährleisten und (3) es soll kostengünstig sein. In diesem Artikel wird ein integraler Ansatz vorgestellt, wie Messstellennetze nach den drei Kriterien optimal entworfen werden können. Der Fokus liegt dabei auf der sogenannten multi-kriteriellen Optimierung und der mathematischen Formulierung und Simulation der drei Kriterien.

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