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Zeitschrift gwf - Gas+Energie - Ausgabe 12/2017

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gwf - Gas+Energie - Ausgabe 12 2017

gwf - Gas+Energie - Ausgabe 12 2017


Messabweichung und Messunsicherheit bei der Bilanzierung von Netzabschnitten
Regel- und Messtechnik, Bilanzierung, Messunsicherheit, Messpräzision, Messgenauigkeit, Messabweichung Fehlergrenzen, Vertrauensbereich

Messabweichung und Messunsicherheit bei der Bilanzierung von Netzabschnitten

Autor: Klaus Steiner

Bilanzierte Mengen eines Netzabschnittes sind eine Linearkombination aus gemessenen Größen, nominierten Mengen und Standardlastprofilen. Bei Bilanzen handelt es sich um neugebildete Messgrößen einer virtuellen Messstelle, dem Bilanzkreis. Die zur Bilanzierung eingesetzten Gaszähler und Messinstrumente besitzen Fehlerkurven, die die flussabhängigen Messabweichungen beschreiben. Die in die Bilanz eingehenden Messabweichungen führen zu einer Gesamtmessabweichung der bilanzierten Mengen. Die eingehenden Messgrößen und damit die neugebildete Größe, die Bilanz, sind darüber hinaus unsicherheitsbehaftet. Die Messunsicherheit beschreibt dabei wie gut das gewonnene Ergebnis den tatsächlichen Wert der Bilanz wiederspiegelt. Sie quantifiziert das Vertrauen in die Vergleichbarkeit von Bilanzierungen, ein nicht zu unterschätzender Parameter bei Handels- und Transportgeschäften. In dieser Studie werden Messabweichungen und Messunsicherheiten bilanzierter Netzabschnitte mit und ohne Letztverbraucher berechnet. Es zeigt sich, dass die Messunsicherheiten weitgehend unabhängig von der Anzahl der Letztverbraucher sind. Die Messunsicherheiten bilanzierter Werte liegen in Transport- und Verteilnetzen bei etwa 0,5 % bezogen auf 1 m³ Erdgas. Bilanzierungen sind daher präzise. Die Messabweichungen der Bilanz hängen aber im hohen Maße von der Anzahl der zu berücksichtigenden Letztverbraucher ab. In bilanzierten reinen Transportnetzen liegen sie im günstigsten Fall bei etwa 0,1 %. In Verteilnetzen liegen Messabweichungen der Bilanz bei etwa 4 %. Damit ist ersichtlich, dass Bilanzen in Transport- und Verteilnetzen bei gleich hoher Präzision unterschiedlich genau sind.

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Digitalisierung und Dezentralisierung als Chance für Stadtwerke
Digitalisierung, Energiemarkt, Dezentralisierung, Stadtwerke

Digitalisierung und Dezentralisierung als Chance für Stadtwerke

Autor: Andreas Cerbe

Smart Grid, Smart Meter, Smart Home – die Technik der Zukunft hält Einzug in den Energiesektor. Die Branche sieht sich in ihrem Kerngeschäft zunehmend mit wendigen Akteuren aus der Digitalwirtschaft konfrontiert. Das wichtigste Asset für den Markterfolg haben nach wie vor die Stadtwerke.

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