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Zeitschrift gwf - Gas+Energie - Ausgabe 11/2017

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gwf - Gas+Energie - Ausgabe 11 2017

gwf - Gas+Energie - Ausgabe 11 2017


Regionalisierung der Energieversorgung auf Verteilnetzebene
Energiewende, Sektorenkopplung, Energieversorgung, Verteilnetz, Modellierung, Optimierung, PtG-Anlage, modellbasierte prädiktive Regelung, virtuelles Kraftwerk

Regionalisierung der Energieversorgung auf Verteilnetzebene

Autoren: Peter Missal / Sina Hirschel / Thomas Kolb / Thomas Leibfried / Sören Hohmann / Joachim Walter / Doris Schmack

Im Rahmen der Energiewende wird die bisher zentrale, stetige Stromversorgung zukünftig durch eine dezentrale, volatile Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien abgelöst. Dabei wird die Energieversorgung von der Übertragungsnetzebene her auf die Verteilnetzebene hin verlagert. Das Forschungsprojekt KIBOenergy baut auf diesem Umstand auf und untersucht modellhaft, wie eine Regionalisierung der Energieversorgung auf Verteilnetzebene erreicht werden kann, um den Austausch von elektrischer Energie zwischen Übertragungsnetz und Verteilnetz gering zu halten. Dadurch kann der Netzausbau im Rahmen der Energiewende reduziert werden. Das steigert zum einen die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung und verringert zum anderen die hohen Netzausbaukosten.

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Gesamtsystemischer Mehrwert virtueller Kraftwerke
Energiewende, Flexibilität, Virtuelles Kraftwerk, Merit-Order, Regelleistung, Spotmarkt

Gesamtsystemischer Mehrwert virtueller Kraftwerke

Autor: Jochen Schwill

Seit etwa 2009 ist im deutschen Energiemarkt die Rolle des Aggregators – oder Virtuellen Kraftwerks – entstanden. Als ein entscheidender Akteur der Markt- und Systemintegration von Erneuerbaren Energien übernimmt das Virtuelle Kraftwerk in den Bereichen Prognose, Handel und Einsatzplanung von Strom aus Erneuerbaren Energien immer mehr Verantwortung für das Gesamtsystem. Der Artikel zeigt daher nur einleitend die Funktionsweise von Virtuellen Kraftwerken auf, um anschließend den gesamtsystemischen Mehrwert von Virtuellen Kraftwerken zu beleuchten.

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Implementierung des Integralen DVGW-Sicherheitskonzeptes bei Open Grid Europe
Regelwerk, Sicherheit, Gashochdruckleitung, Trassenplanung, DVGW-Arbeitsblätter G 463/466

Implementierung des Integralen DVGW-Sicherheitskonzeptes bei Open Grid Europe

Autor: Michael Steiner

Im Zuge der regelmäßigen Überarbeitung der DVGW-Regelwerke für Errichtung und Betrieb von Gashochdruckleitungen wurde die Sicherheitsphilosophie in den entsprechenden Technischen Regeln weiter detailliert. Dementsprechend sind die nach dem DVGW-Regelwerk errichteten und betriebenen Leitungen technisch sicher, müssen aber nach wie vor gegenüber Einwirkungen von außen geschützt werden. Die Umsetzung dieses Sicherheitskonzeptes bei Open Grid Europe wird hier vorgestellt..

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Wechselstromkorrosion gestern und heute
Rohrleitung, Kathodischer Korrosionsschutz, Wechselstrom-Korrosionsgefährdung

Wechselstromkorrosion gestern und heute

Autor: Hanns-Georg Schöneich

Dieser Beitrag fasst die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zusammen, die, ausgehend von den ersten bekannt gewordenen Wechselstrom-korrosionsbedingten Schäden an Rohrleitungen (ca. 1987), zu dem heutigen im technischen Regelwerk beschriebenen Kenntnisstand und dem aktuellen Integritätsverständnis bei diesem Fachthema geführt haben.

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Nutzen der KKS-Onlineüberwachung für die Sicherheit und die Integritätsbewertung von Gasrohrleitungen
Rohrleitung, KKS, KKS-Onlineüberwachung, Baggerangriff, Zustandsbewertung von Rohrleitungen, KKS-Fernüberwachung, Rohrleitungs-Integritätsbewertung

Nutzen der KKS-Onlineüberwachung für die Sicherheit und die Integritätsbewertung von Gasrohrleitungen

Autoren: Rainer Deiss / Matthias Müller

Der nachfolgende Artikel beschreibt die prinzipiellen Möglichkeiten, die sich bei der Nutzung von KKS-Onlineüberwachungssystemen für die weitere Erhöhung der Sicherheit und die Verbesserung der Integritätsbewertung von erdverlegten Gasrohrleitungen aus Stahl ergeben und stellt die beiden aktuellen am Markt befindlichen Systeme vor.

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Die Bauanfrage im Zeitalter der Digitalisierung
Digitalisierung, Leitungsauskunft, Big-Data-Analysis, Informationstechnologie

Die Bauanfrage im Zeitalter der Digitalisierung

Autor: Jens Focke

Das Bundesweite Informationssystem zur Leitungsrecherche (BIL) ist seit 18 Monaten in Betrieb und hat seit Gründung als eingetragene Genossenschaft bereits 46 teilnehmende Leitungsbetreiber aller Sparten zur Mitarbeit gewinnen können. Über 7.000 Nutzer haben mehr als 50.000 Anfragen im Jahresschnitt über das Portal abgesetzt. Der im Juni 2017 veröffentlichte BIL-Report wertet erstmals die Bauanfragedaten statistisch aus und will weitergehenden Nutzen erschließen und Partner zur Mitwirkung motivieren. BIL tritt damit den Beweis an, dass die Zentralisierung der Bauanfrage in Deutschland nicht nur wünschenswert, sondern überfällig ist.

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Regelkonforme Anpassung von Brennwertkesseln vor der Schaltung erfolgreich umgesetzt
Marktraumumstellung, langfristige Anpassung, Anpassung von Brennwertkesseln, Anpassungsmethode

Regelkonforme Anpassung von Brennwertkesseln vor der Schaltung erfolgreich umgesetzt

Antwort auf die Entwicklung im Gerätebestand

Autoren: Matthias Brune / Petra Nitschke-Kowsky / Angela Brandes / Torsten Lotze / Ulrich Masuch

Im Rahmen der Marktraumumstellung müssen in den nächsten Jahren bis zu fünf Millionen Gasgeräte auf Erdgas H angepasst werden. Bereits heute beträgt der Anteil an Brennwertkesseln häufig 60 % und mehr und wird zukünftig noch steigen. Um diese hohe Stückzahl möglichst reibungsfrei zu bewältigen, wurde erstmalig in einem größeren Anpassungsgebiet eine Anpassungsmethode für Brennwertkessel entwickelt und umgesetzt, die eine erhebliche Reduzierung des hohen Arbeitsaufwandes um den Schalttermin ermöglicht. Im Rahmen des Anpassungsprojektes wurde nachgewiesen, dass Brennwertkessel auch langfristig vor der Schaltung regelkonform angepasst werden können und nach der Schaltung zuverlässig in ihrer Nenneinstellung mit niedrigen CO-Emissionen arbeiten. Mit dieser Vorgehensweise können 80–90 % aller Heizgeräte bereits vor der Schaltung angepasst werden. Ein unerwünschter Betrieb der Geräte in Überlast nach der Schaltung wird durch die Anpassung vor der Schaltung vermieden.

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Praxisbericht zum umweltfreundlichen Lkw-Betrieb mit LNG
Mobilität, LNG, Kraftstoff, LKW

Praxisbericht zum umweltfreundlichen Lkw-Betrieb mit LNG

Autor: Karl-Josef Grobbel

Mit LNG betriebene Lkw zeichnen sich durch eine im Vergleich zu Lkw, die konventionelle Kraftstoffe verbrauchen, deutlich höhere Umweltverträglichkeit aus. Sie stoßen nicht nur deutlich weniger Kohlendioxid, Stickoxide und Feinstaub aus, sondern sind auch wesentlich leiser als vergleichbare Fahrzeuge. Liqvis als Tochtergesellschaft des internationalen Energieunternehmens Uniper plant eine bedarfsgerechte Infrastruktur für LNG im Schwerlastverkehr aufzubauen.

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LNG für eine umweltfreundlichere Zukunft
Mobilität, LNG, Distributionsterminals, LKW-Betankung

LNG für eine umweltfreundlichere Zukunft

Autoren: Christian Schneider / Philip Maximilian Braunschweig

LIQUIND 24/7 GmbH ist ein Start-Up mit Sitz in Berlin, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die ökologischen und ökonomischen Vorteile von LNG durch die Entwicklung einer flächendeckenden LNG Infrastruktur in Deutschland verfügbar zu machen. In einem ersten Schritt konstruiert die Firma trimodale Distributionsterminals in den Binnenhäfen in Duisburg und Mannheim, welche zur Betankung von LKW (Tankstellen) und Binnenschiffen (Bunkeranlagen) sowie für die Weiterverteilung von LNG benutzt werden können. Durch Economies of Scale ist es LIQUIND möglich, LNG zu attraktiven ökonomischen Konditionen anzubieten und somit dem Transportsektor eine umweltfreundliche und jetzt verfügbare Alternative zu Diesel zu bieten.

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Biologische Methanisierung von Wasserstoff, um das volle Potenzial des Gasnetzes zu nutzen
Power-to-Gas, biologische Methanisierung, biologischer Katalysator, Mikroorganismen, Archaeen

Biologische Methanisierung von Wasserstoff, um das volle Potenzial des Gasnetzes zu nutzen

Autor: Markus Ostermeier

Mit der biologischen Methanisierung werden Wasserstoff (H2) und Kohlenstoffdioxid (CO2) in Methan (CH4) umgewandelt. Stammt der Wasserstoff aus einer mit erneuerbarem Strom betriebenen Elektrolyse, wird das Verfahren im Allgemeinen Power-to-Gas genannt.

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Strom- und Gasnetze: Sektorenkopplung mit Power-to-Gas
Power-to-Gas, Sektorenkopplung, Strom- und Gasnetz, erneuerbare Energien

Strom- und Gasnetze: Sektorenkopplung mit Power-to-Gas

Autoren: Tobias Kornrumpf / Daniel Wolter / Markus Zdrallek

Die Ziele der Energiewende lassen sich nicht allein durch den Ausbau der Erneuerbaren im Stromsektor erreichen, sondern erfordern ganzheitliche, sektorenübergreifende Versorgungskonzepte. Die Anforderungen sowie Vor- und Nachteile der jeweiligen Sektoren sollten dabei sinnvoll berücksichtigt werden. Die bestehende Gasnetzinfrastruktur inklusive der Speicherkapazitäten spielt in zukunftsorientierten Konzepten ebenso eine tragende Rolle wie die Stromerzeugung durch regenerative Energiequellen. Die Kopplung der Netze durch Power-to-Gas ist dabei ein Schlüsselelement und Gegenstand von vielfältigen Forschungsaktivitäten.

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HIPS-NET – Etablierung eines europaweit einheitlichen Verständnisses zur Wasserstofftoleranz des Erdgasnetzes
Power-to-Gas, Wasserstofftoleranz, Erdgasnetz, Europa, HIPS-NET, Wasserstoffeinspeisung

HIPS-NET – Etablierung eines europaweit einheitlichen Verständnisses zur Wasserstofftoleranz des Erdgasnetzes

Autoren: Gert Müller-Syring / Anja Wehling / Josephine Glandien

Das Netzwerk HIPS-NET hat zum Ziel seine Mitglieder über die neusten Erkenntnisse der maximal zulässigen Wasser-stoffkonzentration im Erdgasnetz zu informieren. Eine gute technische Datenbasis ist Grundlage für zukünftige Standardisierungsprozesse, welche auf europäischer Basis erforderlich ist. Die Wasserstofftoleranz hängt maßgeblich von verschiedenen Elementen der Erdgasinfrastruktur, wie z. B. Erdgasuntergrundspeichern, Gasturbinen und CNG1-Tanks von Erdgasfahrzeugen, ab. Diese werden in HIPS-NET als „Core Topics“ besonders fokussiert. HIPS-NET hat mehr als 35 Partner aus 13 Ländern und wird bereits vier Jahre lang erfolgreich durch die DBI Gas- und Umwelttechnik in Kooperation mit GERG geleitet.

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