DIV Deutscher Industrieverlag GmbH / Vulkan-Verlag GmbH
https://www.di-verlag.de/de/Zeitschriften/3R/2018/06

Zeitschrift 3R - Ausgabe 06/2018

categorie_listing_magazines_issue.html


3R - Ausgabe 06 2018

3R - Ausgabe 06 2018


Arbeitsausschuss NA 082-00-16 AA: Flansche und ihre Verbindungen, Spiegelausschuss zu CEN/TC 74
FACHBEITRAG

Arbeitsausschuss NA 082-00-16 AA: Flansche und ihre Verbindungen, Spiegelausschuss zu CEN/TC 74

Autor: Wolfgang May

Die folgende Stellungnahme befasst sich mit der Veröffentlichung des Herrn J. Tückmantel, die in der Fachzeitschrift 3R, Ausgabe 09/2017 unter folgendem Titel veröffentlicht wurde: „Fehler bei der Berechnung verschraubter Flanschverbindungen nach DIN EN 1591-1 unter Beachtung der äußeren Zusatzlasten im Montagezustand“.

>> mehr Informationen

Kurzfristige Netzoptimierung aus der Sicht der Übertragungsnetzbetreiber

Kurzfristige Netzoptimierung aus der Sicht der Übertragungsnetzbetreiber

Autor: Lars Henter

Der Netzausbau ist eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende. Bis zur Inbetriebnahme aller erforderlichen Netzerweiterungen vergehen Jahre. Der witterungsabhängige Freileitungsbetrieb ist eine Netzoptimierung, die die Strombelastbarkeit von Stromkreisen kurzfristig erhöht. Optimierungen im bestehenden Netz können den Neubau nicht ersetzen, vielmehr kurzfristig Lösungen für die Herausforderungen der sich wandelnden Energielandschaft bieten. Neue Betriebsströme wirken sich mitunter negativ auf wechselspannungsbeeinflusste Infrastrukturen aus. Deren Betreiber müssen ermittelt und informiert werden. Die Schaffung ausreichender Transportkapazität ist eine gesellschaftsübergreifende Aufgabe und unabdingbar für die Versorgungs- und Systemsicherheit in der Energielandschaft von morgen.

>> mehr Informationen

Galvanische Korrosion – Grundlagen berücksichtigen und richtig einschätzen

Galvanische Korrosion – Grundlagen berücksichtigen und richtig einschätzen

Autoren: Thoralf Müller / Andreas Burkert

Bei der Planung und Gestaltung von Konstruktionen spielt der Korrosionsschutz und eine korrosionsschutzgerechte Bauweise eine zentrale Rolle. In einigen Fällen jedoch kann es durch bestimmte Randbedingungen und Eigenschaftsanforderungen an Komponenten und Bauteilen zur Ausbildung von galvanischer Korrosion durch Korrosionselemente kommen. Eine sehr häufig auftretende Form der galvanischen Korrosion ist die Bimetallkorrosion, bei der das Korrosionselement durch die Kombination verschiedener metallener Werkstoffe gebildet wird. Unter bestimmten Einsatzbedingungen kann ein solches Korrosionselement zu einem signifikant erhöhten Korrosionsabtrag führen und damit die technische Sicherheit gefährden. Trotz des Vorhandenseins solcher Korrosionselemente (z. B. Mischbauweise bei Konstruktionen) lässt sich das Risiko für galvanische Korrosion durch entsprechende Planung und konstruktive Gestaltung aber auch minimieren. Die Grundlagen der galvanischen Korrosion und Einflussgrößen vor allem auf die Bimetallkorrosion werden dargestellt und deren praktische Bedeutung anhand von Beispielen verdeutlicht.

>> mehr Informationen

Bewertung von Mantelrohren gemäß DVGW 20 (A) / AfK-Empfehlung Nr. 1

Bewertung von Mantelrohren gemäß DVGW 20 (A) / AfK-Empfehlung Nr. 1

Autor: Ulrich Bette

Für die Bewertung der Wirksamkeit des kathodischen Korrosionsschutzes von Produktrohren innerhalb von Mantelrohren aus Stahl oder Stahlbeton wird das Arbeitsblatt DVGW 20 (A) [1] zugrunde gelegt, das textgleich mit AfK-Empfehlung Nr. 1 ist. Durch Messung der Ein- und Ausschaltpotentiale des Produkt- und des Mantelrohres mit einer auf Bezugserde aufgesetzten Kupfer-/Kupfersulfat-Elektrode sowie Ermittlung des Widerstands zwischen Produkt- und Mantelrohr wird beurteilt, ob im Innern des Mantelrohres eine Umhüllungsfehlstelle vorliegt und ob diese kathodisch geschützt werden kann. In Abhängigkeit von dem zu untersuchenden Objekt ergeben sich einige Besonderheiten, die bei den Messungen zu berücksichtigen sind und nachfolgend beschrieben werden.

>> mehr Informationen

Qualitätssicherung von Rohrleitungen und Armaturen – Elektrolytische Porenprüfung der Umhüllung

Qualitätssicherung von Rohrleitungen und Armaturen – Elektrolytische Porenprüfung der Umhüllung

Autor: Kay Müller

Die Umhüllungsqualität von Rohrleitungen ist über die Jahre hinweg immer besser geworden. Dennoch werden häufig bei KKS-Messungen nach Sanierungen von Bestandsleitungen bzw. an Neubauleitungen Umhüllungsfehlstellen festgestellt. Diese Umhüllungsfehlstellen sind häufig auch an Armaturengruppen zu finden und bilden die Ursache für kostenintensive Aufgrabungen. Derzeit werden Armaturen vorrangig mit dem ISO-Test auf Umhüllungsfehlstellen getestet. Dieses Verfahren ist sehr von der Sorgfalt des Testers abhängig. Ebenso ist es sehr aufwändig, wenn nicht sogar unmöglich, alle relevanten Stellen einer Armatur zu erreichen. Daher wurde nach einer alternativen Möglichkeit gesucht, um Umhüllungsfehlstellen vor dem Einbau der Armaturen zuverlässig aufzudecken und Aufgrabungen sowie Zeitverzug aufgrund von Nachbesserungen an der Werksumhüllung auf der Baustelle zu vermeiden. In diesem Fachbericht werden mögliche Ansätze der Qualitätssicherung diskutiert und eine alternative Prüfmethode vorgestellt.

>> mehr Informationen

Vorteile und Besonderheiten von Reihenschwingkreisen für die Ableitung von Wechselspannungen auf beeinflussten Rohrleitungen

Vorteile und Besonderheiten von Reihenschwingkreisen für die Ableitung von Wechselspannungen auf beeinflussten Rohrleitungen

Autor: Karl Korupp

In dem vorliegenden Fachbericht wird die Technik der Reihenschwingkreise (RSKs) vorgestellt und es werden dessen Besonderheiten hervorgehoben. Die seit 2010 zum Einsatz kommenden Reihenschwingkreise werden mit anderen Abgrenzeinheiten verglichen und es werden gerätespezifische Vor- und Nachteile diskutiert. Im Besonderen wird auch auf die anwendungsbezogenen Entscheidungskriterien bei der Wahl geeigneter Abgrenzeinheiten für hochspannungsbeeinflusste Rohrleitungen eingegangen. Es werden Beispiele aus der Praxis dargestellt und entsprechend bewertet.

>> mehr Informationen

Die Wirksamkeit des kathodischen Korrosionsschutzes bei Abschirmung: Enthaftete Werks- und Nachumhüllungen

Die Wirksamkeit des kathodischen Korrosionsschutzes bei Abschirmung: Enthaftete Werks- und Nachumhüllungen

Autoren: Markus Büchler / David Joos

Im Zusammenhang mit dem kathodischen Korrosionsschutz wird oft die abschirmende Wirkung von enthafteter Umhüllung diskutiert. Insbesondere im angelsächsischen Raum wird für bestimmte Rohrleitungen der Einsatz von nicht-abschirmenden Umhüllungssystemen vorgeschrieben. Dies führt dort zunehmend zur Verdrängung der Umhüllungssysteme basierend auf Polyethylen. In den letzten Jahren wird die Diskussion in Bezug auf Abschirmung auch vermehrt in Europa geführt, was mit der zunehmenden Vermarktung von angeblich nicht-abschirmenden Produkten einhergeht. Da die Verwendung von Umhüllungen mit deutlich schlechteren dielektrischen Eigenschaften im Widerspruch zur mitteleuropäischen Praxis steht, ist eine vertiefende Diskussion der Thematik erforderlich. Die relevanten Aspekte werden unter Berücksichtigung der Arbeiten von Prof. Schwenk, den Aussagen der DIN 30670:2012, dem heutigen Verständnis der Wirkungsweise des KKS sowie neusten Laboruntersuchungen behandelt.

>> mehr Informationen

Kathodische Enthaftung von Beschichtungen erdverlegter Anlagen und Rohre

Kathodische Enthaftung von Beschichtungen erdverlegter Anlagen und Rohre

Betrachtung der Grundlagen und normativen Anforderungen

Autor: Ashokanand Vimalanandan

In diesem Fachbericht werden die Grundlagen der kathodischen Enthaftung und die normativen Anforderungen für Beschichtungen und Umhüllungen für erdverlegte Anlagen und Rohre betrachtet. Des Weiteren werden auf Basis von Versuchen mit Polyurethan-Beschichtungen das Integritätsrisiko durch diesen Enthaftungs-Mechanismus abgeschätzt und der Sinn eines normativ vorgeschriebenen CD-Tests (Cathodic Disbondment) hinterfragt.

>> mehr Informationen

Vier-Augen-Prinzip für höhere Detektionswahrscheinlichkeit

Vier-Augen-Prinzip für höhere Detektionswahrscheinlichkeit

Autor: Johannes Palmer

Die Entwicklung von Inspektionsverfahren, die dazu dienen, den Zustand technischer Anlagen genau zu ermitteln und zu verstehen, stößt zunehmend an methodische Grenzen. Eine wichtige prinzipielle Möglichkeit, diese Grenzen dennoch signifikant zu erweitern, ist die Kombination verschiedener Technologien und ihrer Stärken. Der Nutzen in der Pipeline-Inspektion liegt in der Kombination der Datensätze während der Analyse der Fehlstellen und nicht etwa in der Integration der unabhängig gewonnenen Ergebnisse. Mit mehr Informationen aus verschiedenen Blickwinkeln ist die individuelle, persönliche Anomalie-Interpretation zwar aufwändiger, aber weniger häufig nötig, da die Daten klarer werden. Dieses wichtige Verfahren aus kombinierten Technologien erlaubt genauere und zuverlässigere Integritätsbeurteilungen. Der folgende Fachbericht zeigt die Wirkungen und Vorteile kombinierter Datensätze sowohl mathematisch als auch praktisch auf.

>> mehr Informationen

Laserstrahlschweißen einer Pipeline im Raum Greifswald

Laserstrahlschweißen einer Pipeline im Raum Greifswald

Autoren: Hendrik Neef / Steffen Keitel / Hans-Jürgen Kocks / Andreas Raschke

Der kombinierte Prozess aus Laserstrahlschweißen und Prüfen von Rundnähten bei der Herstellung von Rohrleitungen ist seit 2012 Gegenstand mehrerer Teilprojekte unter der Federführung der SLV Halle. Im Rahmen eines Pilotprojektes wurde das Laserstrahlschweißen im rauen Baustellenalltag erfolgreich getestet. Für dieses Pilotprojekt bot sich der Bau einer Gashochdruckleitung der ONTRAS Gastransport GmbH bei Greifswald geradezu an. Die Schweißverbindungen wurden dabei auf dem für eine Gashochdruckleitung angemessenen Niveau geprüft. Über die Erfahrungen auf der 1.000 m langen Versuchsstrecke wird in diesem Beitrag berichtet. Mit dem Projekt ging weltweit erstmals eine laserstrahlgeschweißte Gashochdruckpipeline in Betrieb.

>> mehr Informationen

 
 

DIV Deutscher Industrieverlag GmbH / Vulkan-Verlag GmbH

DIV Deutscher Industrieverlag GmbH
Friedrich-Ebert-Straße 55
45127 Essen
Tel.: +49 (0)201 82002-0
Fax: +49 (0)201 82002-40
Sitz München, HRB: 128031, Geschäftsführer: Carsten Augsburger, Jürgen Franke

Vulkan-Verlag GmbH
Friedrich-Ebert-Straße 55
45127 Essen
Tel.: +49 (0)201 82002-0
Fax: +49 (0)201 82002-40
Sitz Essen, HRB: 986, Geschäftsführer: Carsten Augsburger, Jürgen Franke

E-Mail: info@di-verlag.de
Internet: www.di-verlag.de