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Zeitschrift 3R - Ausgabe 01-02/2018

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3R - Ausgabe 01-02 2018

3R - Ausgabe 01-02 2018


Neue Hauseinführungsgeneration MSH/ESH PolySafe
FACHBEITRAG

Neue Hauseinführungsgeneration MSH/ESH PolySafe

Autor: Erika Sitka

Die Bedeutung der Abdichtung von Bauwerken ist in den letzten Jahren immer stärker gewachsen. Ganz aktuell werden Gebäudeabdichtungen von nicht wasserdichten, erdberührten Bauteilen durch die seit Juli 2017 geltende DIN 18533 neu geregelt. Neben klassischen Kellerwandaufbauten wie Beton oder Mauerwerk sind auch standardisierte Kellersysteme in Fertigbauweise bei Neubauten immer öfter anzutreffen. Die Erfordernisse des jeweiligen Wandaufbaus und der DIN-gerechten Abdichtung des Gebäudes sind bei der Planung und Ausführung des Hausanschlusses besonders zu betrachten.

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Sektorenkopplung und die Herausforderungen an die Netzdienstleister

Sektorenkopplung und die Herausforderungen an die Netzdienstleister

Autor: Peter Missal

Dieser Fachbericht ist eine Zusammenfassung eines Vortrags, der anlässlich der 25. Tagung Leitungsbau des Rohrleitungsbauverbandes e.V. (rbv) am 23. Januar 2018 in Berlin gehalten wurde. Er wirft einen Blick in die Zukunft und beschreibt anhand des Leuchtturmprojektes KIBOenergy die neuen Herausforderungen an die Netzdienstleister, die im Rahmen der Energiewende in vernetzten Arbeitswelten an diese gestellt werden. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Leuchtturmprojekt hat zum Ziel, die Dezentralisierung der Energieversorgung auf Verteilnetzebene forschungs- und entwicklungstechnisch zu untersuchen.

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HFI-geschweißte Rohre für Anwendungen  im Tiefsttemperaturbereich

HFI-geschweißte Rohre für Anwendungen im Tiefsttemperaturbereich

Autoren: Holger Brauer / Michael Bick / Frank Meyer

Mannesmann Line Pipe GmbH hat für den Transport von gasförmigen oder flüssigen Medien bei niedrigsten Temperaturen hochanspruchsvolle bainitische Rohre entwickelt, die sich u. a. auch für den Bereich LNG eignen. Neben der Prozessroute der Rohrherstellung werden in diesem Fachbericht sowohl die Eigenschaften des Materials und der Rohre als auch der Rundnähte aufgezeigt. Die FW-FERNWÄRME-TECHNIK GmbH hat diese Rohre für die Konstruktion eines speziellen Mehrfach-Rohrsystems zur Förderung von LNG bei Temperaturen von -162 °C verwendet. Die mehrjährigen Versuche mit flüssigem Stickstoff bei -196 °C werden ebenfalls vorgestellt. Es konnte gezeigt werden, dass das Tiefsttemperaturmaterial alle Anforderungen zum Transport von LNG erfüllt. Darüber hinaus bietet es Potential, um teure austenitische Stähle für Anwendungen bei Temperaturen bis zu -196 °C zu ersetzen.

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VdTÜV-Merkblatt 1060 – Stresstest 2.0

VdTÜV-Merkblatt 1060 – Stresstest 2.0

Überarbeitung der Richtlinien für die Durchführung von Stresstests

Autoren: Guntram Schnotz / Christian Engel

Pipeline-Security: Schutz der kritischen Infrastruktur Gas vor Fremdeinwirkungen durch Dritte

Pipeline-Security: Schutz der kritischen Infrastruktur Gas vor Fremdeinwirkungen durch Dritte

Autor: Jürgen Schmidt

In den Bereich Technische Sicherheit für Gasleitungen (klassisch „Safety“) sollte der Bereich Pipeline-Security (allgemeiner Plant Security) integriert werden. Die Einwirkungen auf Gasleitungen durch Dritte sind derzeit die Hauptursache für Ereignisse. Deshalb sollte Plant Security als zusätzlicher Layer of Protection im Anlagensicherheitskonzept für Gasnetze verankert und die vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen weiter ausgebaut werden.

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Verfahren zum Erkennen von externen Einflüssen auf Rohrleitungen

Verfahren zum Erkennen von externen Einflüssen auf Rohrleitungen

durch kontinuierliches Monitoring auf Basis des KKS und in Kombination mit zusätzlicher Sensorik

Autoren: Raimund Tietz / Daniel Steller / Holger Brauer

Der Schutz von Stahlrohrleitungen gegen äußere Korrosion wird in der Praxis durch eine Kombination von zwei sich optimal ergänzenden und aufeinander abgestimmten Schutzverfahren realisiert. Der passive Korrosionsschutz wird durch die hochwertige Rohrumhüllung sichergestellt, den aktiven Korrosionsschutz übernimmt dabei der klassische kathodische Korrosionsschutz (KKS). Der KKS kann aber noch viel mehr. Er ist auch unverzichtbarer Bestandteil von zustandsorientierter Instandsetzung und leistet somit einen wertvollen Beitrag für Managementsysteme zur Bewertung der Rohrleitungsintegrität (PIMS). Die Rohrleitungsintegrität kann mit Hilfe des KKS und durch kontinuierliches Monitoring aber auch vorbeugend dahingehend überwacht werden, dass beispielsweise externe Beanspruchungen, Beschädigungen oder auch direkte Angriffe auf die Integrität einer Rohrleitung immer sicher erkannt werden. Bisher gab es zwar auch schon in begrenztem Umfang mit Hilfe des KKS die Möglichkeit, größere Angriffe (z. B. durch schweres Gerät wie Bagger) zu detektieren, diese waren in ihrer Aussagekraft jedoch sehr eingeschränkt. Durch die heute zur Verfügung stehende Technik, in Bezug auf energiesparendste Sensorik und Softwarelösungen die in Echtzeit Daten liefern, sind die Möglichkeiten, selbst kleinste Manipulationen zeitnah zu erkennen und örtlich genau einzuordnen, gegeben. In dem vorliegenden Fachbericht wird ein von der Firma Steffel KKS GmbH entwickeltes Konzept vorgestellt, das unterschiedliche Sensorik mit dem KKS kombiniert. An einer Versuchsleitung der Mannesmann Line Pipe GmbH wurde dieses Verfahren getestet. Das Besondere an diesem Konzept ist, dass es ein Verfahren beschreibt, das eine einfachere Ankopplung der Messtechnik an den Rohrkörper erlaubt. Neben den Messdaten und den daraus resultierenden Informationen über die Rohrleitungen, die dieses Verfahren liefert, können zusätzlich weitere Optimierungen erzielt werden. Die bereits ab Rohrwerk vorinstallierte Messtechnik-Aufnahme reduziert in Zukunft bei neuen Rohrleitungen nicht nur die Kosten auf der Baustelle, sie ermöglicht auch eine flexible Erweiterung und Integration weiterer Sensoren neben dem KKS. Damit wird das intelligente Rohr Realität.

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Erhöhung der Sicherheit von Gashochdruckleitungen durch KKSOnline-Überwachungssysteme

Erhöhung der Sicherheit von Gashochdruckleitungen durch KKSOnline-Überwachungssysteme

Autoren: Rainer Deiss / Matthias Müller

Rund 20 Jahre nach Einführung der ersten KKS-Fernüberwachungssysteme, deren technische Anforderungen und Funktionsweise im DVGW-Arbeitsblatt GW 16 [1] beschrieben sind und die mittlerweile einen wichtigen und nicht mehr wegzudenkenden technischen Standard auf dem Fachgebiet des KKS darstellen, erleben wir aktuell die Einführung eines völlig neuen technischen Standards der KKS-Fernüberwachung, der sich fundamental von der bisherigen Fernüberwachungstechnik unterscheidet und völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Der nachfolgende Fachbericht beschreibt die grundsätzlichen Funktionen solcher Systeme, die wesentlichen Unterschiede zu klassischen Fernüberwachungssystemen und die Möglichkeiten, die sich für den Rohrleitungsbetreiber durch ihren Einsatz ergeben. Weiterhin werden auch die beiden wesentlichen und praktisch serienreifen Systeme vorgestellt, die aktuell vom DVGW-PK-Onlineüberwachung getestet werden.

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Die neue DIN EN ISO 15589-1 und die neue DVGW GW 10

Die neue DIN EN ISO 15589-1 und die neue DVGW GW 10

Planung, Einrichtung, Inbetriebnahme, Betrieb und Instandhaltung des KKS von erdverlegten Rohrleitungen

Autoren: Jürgen Barthel / Rainer Deiss / Hilmar Jansen

Die Überarbeitung des DVGW-Arbeitsblatts GW 10 (A) [1] aus dem Jahre 2008 hatte neben einiger inhaltlicher Anpassung zum einen das Ziel, den Anwendungsbereich auf die DVGW-Arbeitsblätter GW 12 (A) [2] und DVGW GW 16 (A) [3] auszudehnen und zum anderen eine bessere Abstimmung auf die internationalen ISO- und CEN-Regelwerke zu realisieren. So wird z. B. zukünftig nicht mehr die DIN EN 12954 [4] als vorgelagerte europäische Norm zitiert, sondern die bei ISO TC67 SC2 WG11 verfasste Nachfolgenorm DIN EN ISO 15589-1 [5]. Der Anwendungsbereich umfasst im neuen Regelwerk dabei neben den in GW 10 [1] geregelten Gashochdruckleitungen und Behältern zukünftig auch Stationsrohrleitungen auf Verdichter-Stationen und GDRMAnlagen. Weitere Bestandteile der Neufassung sind die erstmalig in einem Regelwerk verfassten Hinweise zum Betrieb des KKS und die Anpassung der Begriffe für die Instandhaltung des KKS an die im technischen Bereich üblicherweise verwendeten Begriffe, wie sie in DIN 31051 [6] definiert sind. Schließlich gibt die neue GW 10 umfangreiche Vorgaben zum Einsatz des Korrosionsschutzsachverständigen nach DVGW-Arbeitsblatt G 100 Fachgebiet IX [7] für nach den DVGW-Arbeitsblättern G 463 [8], G 466-1 [9], G 491 [10] und G 497 [11] errichtete und betriebene Anlagen. Die neue DIN EN ISO 15589-1 [5] ist 2017 erschienen, ersetzt die bisher geltende DIN EN 12954:2001 [4] und wurde schon bei der Bearbeitung der GW 10 berücksichtigt. Die wesentlichen Neuerungen aus der DIN EN ISO 15589-1 [5] sind Berechnungsverfahren zum Schutzstrombedarf in der Planungsphase, Festlegungen zu Mindestwartungsintervallen für wiederkehrende Messungen und Prüfungen sowie die Aufnahme der aus AfK-Empfehlung Nr. 10:2014 [17] bekannten Polarisationsstrommessung.

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Die Wirksamkeit des KKS bei Abschirmung: Enthaftete Werksumhüllungen

Die Wirksamkeit des KKS bei Abschirmung: Enthaftete Werksumhüllungen

Autoren: Markus Büchler / David Joos

Im Zusammenhang mit dem kathodischen Korrosionsschutz wird oft die abschirmende Wirkung von enthafteter Umhüllung diskutiert. Insbesondere im angelsächsischen Raum wird für bestimmte Rohrleitungen der Einsatz von nicht-abschirmenden Umhüllungssystemen vorgeschrieben. Dies führt dort zunehmend zur Verdrängung der Umhüllungssysteme basierend auf Polyethylen. In den letzten Jahren wird die Diskussion in Bezug auf Abschirmung auch vermehrt in Europa geführt, was mit der zunehmenden Vermarktung von angeblich nicht-abschirmenden Produkten einhergeht. Da die Verwendung von Umhüllungen mit deutlich schlechteren dielektrischen Eigenschaften im Widerspruch zur mitteleuropäischen Praxis steht, ist eine vertiefe Diskussion der Thematik erforderlich. Die relevanten Aspekte werden unter Berücksichtigung der Arbeiten von Prof. Schwenk, den Aussagen der DIN 30670:2012, dem heutigen Verständnis der Wirkungsweise des KKS sowie neusten Laboruntersuchungen behandelt.

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Leipziger Wasserwerke haben neues Kennzahlensystem eingeführt – IT nah am Menschen

Leipziger Wasserwerke haben neues Kennzahlensystem eingeführt – IT nah am Menschen

Autor: Mathias Mucha

Ver- und Entsorger setzen verstärkt auf Kennzahlensysteme, um die Unternehmen zu steuern und ihre Ziele zu verfolgen. Wenn die Systeme funktionieren sollen, brauchen sie die breite Akzeptanz der Mitarbeiter. Doch daran scheitert es häufig. Die Folge: Das Kennzahlensystem wird im Laufe der Zeit immer weniger genutzt und versandet schließlich. Ähnliche Erfahrungen mussten auch die Leipziger Wasserwerke in der Vergangenheit machen. Deshalb etablieren sie ein System, das die ganze Belegschaft mitnehmen soll. Das scheint zu gelingen.

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Sanierung von Kanälen – nicht nur eine Frage der Technik

Sanierung von Kanälen – nicht nur eine Frage der Technik

Autoren: Beate Kramer / Sascha Köhler

Thema der folgenden Zusammenfassung ist die Frage, wer für die zum Transport von Abwasser notwendigen Abwasseranlagen verantwortlich ist und welche Konsequenzen undichte Kanäle für die Verantwortlichen nach sich ziehen können. Hierzu wird zunächst die Verantwortlichkeit für Abwasseranlagen aus rechtlicher Sicht dargestellt und anschließend erläutert, welche Rechtsfolgen diese Verantwortlichkeit nach sich zieht bzw. nach sich ziehen kann. Hierauf aufbauend wird sodann eine rechtliche Darstellung der Problematik der haftungs- und umwelt(straf)-rechtlichen Konsequenzen bei undichten Abwasseranlagen erfolgen.

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Der richtige Umgang mit dem Mangel

Der richtige Umgang mit dem Mangel

Autor: Michael Hippe

Markt für die Inhouse-Sanierung – Teil 3: Wie sieht es in Deutschland aus?

Markt für die Inhouse-Sanierung – Teil 3: Wie sieht es in Deutschland aus?

Autor: Sebastian Beck

Wirtschaftliche und ökologische Aspekte bei der Rohrverbindungstechnik

Wirtschaftliche und ökologische Aspekte bei der Rohrverbindungstechnik

unter Einhaltung einer hohen Qualität und Zuverlässigkeit

Autor: Robert Eckert

Die Gewährleistung der Versorgungssicherheit basiert wesentlich auf der dauerhaften Zuverlässigkeit unserer unterirdischen Infrastruktur. Der Erfolg beweist, dass die richtigen technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Weichenstellungen erfolgt sind. Ausbildung, Produktqualität und Überwachung halten das erreichte, hohe Niveau aufrecht. Innovationen werden diesen eingeschlagenen Weg auch zukünftig tragen und fortführen. Weiterentwickelte Produkte und optimierte Verarbeitungsmethoden helfen z. B., Zeitbedarf und Kosten beim Einbau von PE-Rohrleitungssystemen zu reduzieren. Dabei gewinnt ein neuer Parameter stark an Einfluss auf Entscheidungsprozesse: die Bewertung der Umwelteinflüsse während der gesamten Nutzungsdauer von Rohrleitungen. Hier können Kunststoffrohrsysteme einen weiteren Trumpf ausspielen.

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Gasversorgung ohne Verkehrschaos mit PA12-Hochdruckleitungen

Gasversorgung ohne Verkehrschaos mit PA12-Hochdruckleitungen

Autoren: Marco Zerbin / Oliver Denz / Jochen Weiguny

Jeder kennt und fürchtet es: Der Lokalteil der Samstagszeitung weist schon einmal vorsorglich darauf hin, dass ab kommender Woche auf der Hauptverkehrsstrecke zum Arbeitsplatz eine neue Leitung verlegt wird: Mit Verkehrsstörungen sei zu rechnen. Nicht so in Beckum (NRW) im vergangenen Sommer: Hier begann im Juli 2017 die Verlegung einer neuen Gas-Hochdruckleitung, weitgehend ohne den laufenden Verkehr zu beeinträchtigen. Zum ersten Mal in Deutschland wurden bei diesem Projekt Kunststoffrohre der Westfälischen Kunststoff Technik aus Polyamid 12 (PA12) VESTAMID® NRG von Evonik eingesetzt. Der Gasverteilnetzbetreiber Westnetz hatte sich dafür entschieden und das aus gutem Grund.

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