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Zeitschrift 3R - Ausgabe 09/2017

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3R - Ausgabe 09 2017

3R - Ausgabe 09 2017


Vollständige Sperrung der Wasserversorgung – Gibt‘s die wirklich?
FACHBEITRAG

Vollständige Sperrung der Wasserversorgung – Gibt‘s die wirklich?

Autoren: Beate Kramer / Sascha Köhler / Madeleine Lenz

Nach § 33 Abs. 1 und 2 AVBWasserV ist das Wasserversorgungsunternehmen grundsätzlich befugt, die Wasserversorgung einzustellen. Gleichwohl erfolgt in der Praxis oftmals lediglich eine Drosselung der Wasserversorgung oder Herstellung einer alternativen Wasserabnahmemöglichkeit (z. B. „Tankfahrzeug“, Hydrantenstandrohre). Im Folgenden soll geklärt werden, ob dieses Vorgehen einer „abgemilderten“ Sperrung rechtlich zwingend oder lediglich geübte Praxis verschiedener Wasserversorgungsunternehmen ist.

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Fehler bei Berechnung verschraubter Flanschverbindungen nach DIN EN 1591-1

Fehler bei Berechnung verschraubter Flanschverbindungen nach DIN EN 1591-1

unter Beachtung äußerer Zusatzlasten im Montagezustand

Autor: Hans J. Tückmantel

Die Theorie, die der Basisgleichung (2.3) des „Beiblatt 1 zu DIN EN 1591-1:2001-10“ sowie den Gleichungen (105) bis (108) in DIN EN 1591-1 zugrunde liegt, ist falsch, wie hier an einem Beispiel gezeigt wird. Sie erfüllen nicht die Forderungen der Richtlinie VDI 2200 und VDI 2290. Die richtige Technik der Flanschverbindungsmontage setzt eine montagegerechte Fertigung und eine Montage der gesamten Rohrleitung mit parallelen, fluchtenden Flanschblättern voraus. Die Zusatzkraft zum Zusammenziehen nichtfluchtender Flansche mindert die zur Verfügung stehende Montageschraubenkraft. Je nachdem, ob der Betriebszustand oder der Montagezustand bestimmend ist, gelten die korrigierten Gleichungen (2.3.4) oder (2.3.5).

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Rechenzeitoptimierte Berechnung des Gesamtnetzes für die Trinkwasserversorgung Leipzig

Rechenzeitoptimierte Berechnung des Gesamtnetzes für die Trinkwasserversorgung Leipzig

Autor: Georg Hillmann

Alle Versorger, die für Rohrleitungsnetze Verantwortung tragen, wünschen sich eine realitätsnahe Abbildung der gesamten Versorgungsanlagen und die Nachbildung des Verhaltens der Anlagen bei hydraulischen Veränderungen im Netz. Diese Informationen möchten sie am liebsten per Knopfdruck und in wenigen Sekunden abrufen. Auch bei der Trinkwasserversorgung der Leipziger Wasserwerke sollte dies mit Hilfe neuester Technik erreicht werden. Die Trinkwasserversorgung in Leipzig erfolgt durch ein rund 3.400 km langes Trinkwasserverteilungsnetz. Die vier Wasserwerke Canitz, Thallwitz, Naunhof 1 und 2 sowie die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz stellen für über 650.000 Menschen das Trinkwasser bereit.

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Datenkreislauf Asset Bewertung – Asset Prognose

Datenkreislauf Asset Bewertung – Asset Prognose

Autoren: Gerald Gangl / Michael Maier

Eine optimale Investitionsstrategie auf der Grundlage verschiedenster Einflussfaktoren kann durch eine Vernetzung der im Unternehmen verfügbaren Daten unterstützt werden. Dabei sollte der gesamte Kreislauf von der Datenerhebung, über die Bewertung der Information (um daraus Strategien zu erarbeiten), bis hin zur Überführung der Ergebnisse der Strategie in den operativen Prozess betrachtet werden. Im hier vorgestellten Beitrag erfolgt dabei die Verlinkung von operativem und strategischem Asset Management softwaregestützt durch das Zusammenspiel der Produkte K3V energy und PiReM Pipe Rehabilitation Management.

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Digitaler Workflow in der Leitungsdokumentation der Wiener Netze

Digitaler Workflow in der Leitungsdokumentation der Wiener Netze

Autor: Christian Klug

Der Fachbeitrag stellt den aktuellen Stand der Dokumentation von Erdkabeln und Rohrleitungen bei den Wiener Netzen von der Vermessung auf der Baustelle bis zur fertigen GIS-Abbildung dar. Dabei werden die eingesetzten Programme (IGLIS und ArcGIS), die Technologien und Arbeitsabläufe anhand von Beispielen erläutert. Die eingesetzten Messverfahren wie z. B. DGNSS (Satellitenvermessung) und mobile Erfassung mit Geoinformationssystemen werden vorgestellt. Wie kommen die Daten von der Vermessung ins GIS? Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein? Diese beiden Fragestellungen werden ebenfalls angesprochen. Ein weiteres Thema sind die eingesetzten Normen und technischen Standards im Geoinformations- und Vermessungsbereich, wie z. B. A2260/61, WMS, WMTS. Die Fragestellung, wie extern erfasste Daten in den bestehenden Workflow eingebunden werden können, wird an einem weiteren Bespiel dargestellt. Diese Daten können z. B. von grabenlos verlegten Leitungen stammen.

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Asbest im Untergrund: was nun?

Asbest im Untergrund: was nun?

Autor: Albert Hoch

Asbest ist ein mineralischer, natürlicher Rohstoff (Magnesiumsilikat), der aufgrund seiner Eigenschaften (wärmeisolierend, chemische Beständigkeit) in der Vergangenheit vielfach eingesetzt wurde. Seit mehr als 20 Jahren ist die Verwendung und Herstellung von als karzinogen eingestuften Asbestprodukten zwar verboten, dennoch können z. B. bei Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten immer noch asbesthaltige Erzeugnisse wie Asbestzementleitungen gefunden werden (Bild 2). Dieser Fachbericht soll auf die Problematik vorhandener erdverlegter AZ-Rohre eingehen.

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