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Zeitschrift 3R - Ausgabe 06/2017

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3R - Ausgabe 06 2017

3R - Ausgabe 06 2017


Entwicklung im DVGW-Regelwerk – Überarbeitung des Arbeitsblattes GW 10
FACHBEITRAG

Entwicklung im DVGW-Regelwerk – Überarbeitung des Arbeitsblattes GW 10

Autoren: Rainer Deiss / Hilmar Jansen

Das DVGW-Arbeitsblatt GW 10 (A) aus dem Jahre 2008 wurde in einem Projektkreis des DVGW überarbeitet. Die neue Version soll die Inhalte der alten GW 10 sowie die Inhalte der DVGW-Arbeitsblätter GW 12 (A) (Anwendungsbereich: Planung und Bau) und GW 16 (A) (Anwendungsbereich: Fernüberwachung) enthalten. Wo immer möglich wurde auf bereits existierende Regelwerke (national und international) verwiesen. Neu ist, dass das Anwendungsgebiet der zukünftigen GW 10 explizit den kathodischen Schutz von erdverlegten Rohrleitungen in komplexen Anlagen mit einbezieht. Zusätzlich wurden Maßnahmen für Gebiete mit dichter Besiedlung oder besonderem Schutzbedürfnis definiert. In der neuen GW 10 sind auch die Tätigkeiten und Zuständigkeiten des KKS-Sachverständigen nach DVGWArbeitsblatt G 100 Fachgebiet IX definiert. Deshalb soll zukünftig im Hinblick auf die Tätigkeiten und Zuständigkeiten dieses Sachverständigen in allen DVGW-Regelwerken, die diesen Sachverständigen fordern, nur noch auf die neue GW 10 verwiesen werden. Es ist davon auszugehen, dass das Arbeitsblatt im Laufe des Jahres 2017 erscheinen wird. Der Fachbeitrag stellt die wesentlichen Inhalte der neuen GW 10 vor.

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DVGW-Arbeitsblatt G 463 – Aktuelle Entwicklungen

DVGW-Arbeitsblatt G 463 – Aktuelle Entwicklungen

Autor: Lutz Reimann

Das DVGW-Arbeitsblatt G 463 „Gashochdruckleitungen aus Stahlrohren für einen Auslegungsdruck von mehr als 16 bar – Errichtung“ ist mit Stand 07/2016 neu erschienen [1]. Eine Anpassung war aufgrund der Regularien des DVGW sowie des Anpassungsbedarfs an die gelebte Praxis sowie Veränderungen in der Basisnorm DIN EN 1594 erforderlich. Insbesondere wurde eine Vielzahl von Maßnahmen, die die Sicherheit der Gastransportleitung sowie den Schutz von Mensch und Umwelt erhöhen, präzisiert bzw. zusätzlich festgelegt. Dies wurde auch erforderlich, da sich seit der letzten Fortschreibung Konkretisierungs- und Änderungsbedarf aus der Erfahrung bei der Umsetzung von verschiedenen Pipelineprojekten ergeben haben. Der Fachbeitrag erläutert die wesentlichen Veränderungen und die aktuellen Entwicklungen.

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Zielgerichtete und zeitnahe Umsetzung der Regelkonformität am Beispiel der DVS 2207-11

Zielgerichtete und zeitnahe Umsetzung der Regelkonformität am Beispiel der DVS 2207-11

aus der Sicht eines Schweißmaschinenherstellers

Autor: Bernd Damkowski

Verschweißte PP-Rohrsysteme kommen bisher überwiegend oberirdisch zum Einsatz (z. B. für die Rauchgasentschwefelung und für diverse andere industrielle Anwendungen). Der große Vorzug gegenüber PE-Rohren ist die höhere Wärmebeständigkeit. Aufgrund der Optimierung der Wulstbildung und einer effizienteren Nutzung von PP-Rohrsystem wurden die Schweißparameter in der DVS 2207-11 „Schweißen von thermoplastischen Kunststoffen – Heizelementschweißen von Rohren, Rohrleitungsteilen und Tafeln aus PP“ überarbeitet und sind im Februar 2017 im Weißdruck erschienen. Um den Anwender mehr Transparenz bei der Umsetzung der neuen Regeln im Markt zu verschaffen, werden nachfolgend die Prozesse aus Sicht eines Herstellers von Schweißmaschinen beschrieben.

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Beurteilung von wechselstrom-korrosionsgefährdeten kathodisch geschützten Stahlrohrleitungen

Beurteilung von wechselstrom-korrosionsgefährdeten kathodisch geschützten Stahlrohrleitungen

Verifikation und Weiterentwicklung eines Messverfahrens

Autor: Mohamed Houban

Die Masterthesis „Verifikation und Weiterentwicklung eines Messverfahrens zur Beurteilung von wechselstromkorrosionsgefährdeten kathodisch geschützten Stahlrohrleitungen“ elaboriert und diskutiert theoretische Herleitungen und Verfahren, die dazu dienen, Messverfahren an wechselstrom-korrosionsgefährdeten kathodisch geschützten Stahlrohrleitungen durchzuführen und zu optimieren. Zu diesem Zweck wurde einerseits auf vorhandene theoretische und empirische Forschungsergebnisse zurückgegriffen; zum anderen wurden aber auch eigene Versuche und theoretische Reflexionen durchgeführt, um bereits vorhandene Messverfahren zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Dabei hat sich gezeigt, dass die Kapazität an der Phasengrenze mittels Korrelationsmessung bestimmbar ist, und als ein neuer Indikator heranzuziehen ist, um die Wechselstromkorrosion theoretisch (elektrotechnisch) zu erklären und praktisch zu bewerten. Des Weiteren hat sich gezeigt, dass die empirischen Untersuchungen der Potentialgradienten zur Beurteilung von Wechselstromkorrosionsprozessen aufgrund ihrer unzureichenden Zuverlässigkeit und Resistenz gegen Störeinflüsse kein abschließendes Urteil erlauben. Daher gilt es, die Aufmerksamkeit weiterer Forschungsaktivitäten den Potentialgradienten aufgrund ihrer außerordentlichen Praxisrelevanz zu widmen. Hierzu sind noch weitere intensive Forschungsbemühungen erforderlich, die über ein Promotionsvorhaben realisiert werden.

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Elektrische Trennstelle als Korrosionsschutzmaßnahme in längskraftschlüssig ausgeführten Gussrohrleitungen

Elektrische Trennstelle als Korrosionsschutzmaßnahme in längskraftschlüssig ausgeführten Gussrohrleitungen

Autoren: Norbert Klein / Hans Gaugler

Anpassung von Rohrfernleitungsanlagen an den Stand der Technik

Anpassung von Rohrfernleitungsanlagen an den Stand der Technik

Autoren: Christian Mayer / Henning Schmelzeisen / Wolfgang Schmidt

Viele Rohrfernleitungsanlagen in Deutschland wurden zwischen 1960 und 1980 nach dem damaligen Stand der Technik errichtet. Aktuell fallen diese Anlagen unter den Geltungsbereich der Rohrfernleitungsverordnung (RohrFLtgV). Ihr Betrieb war bis zum 31.12.2010 an die Anforderungen dieser Verordnung anzupassen, während für die Beschaffenheit die vor dem Inkrafttreten der RohrFLtgV geltenden Vorschriften maßgebend bleiben. Durch die Behörde kann im Fall der Änderung von Anlagen oder ihres Betriebs oder zur Gefahrenabwehr die Anpassung der Beschaffenheit an die jeweils aktuellen Anforderungen angeordnet werden. Im Jahr 2013 wurde die Bunderegierung vom Bundesrat aufgefordert, für bestehende Anlagen die Möglichkeiten einer Nachrüstung an den Stand der Technik zu prüfen. Es liegt ein Entwurf des AfR zu einer Anpassung der RohrFLtgV vor, bei der ein regelmäßiger Abgleich zwischen Ist-Zustand und Stand der Technik gefordert wird. In diesem Fachbeitrag wird anhand einiger Beispiele aus der Praxis dargestellt, welche Fragestellungen sich typischerweise ergeben, wenn auf eine Bestandsanlage die Anforderungen des aktuellen Stands der Technik angewendet werden. Dies betrifft insbesondere ehemalige Gashochdruckleitungen sowie Leitungen, die nach Änderungen des Fördermediums unter die RohrFLtgV fallen.

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GIS-gestützte Raumwiderstandsanalyse am Beispiel „SuedLink“

GIS-gestützte Raumwiderstandsanalyse am Beispiel „SuedLink“

Autor: Walter Wakolbinger

Besonders in dicht bevölkerten Gebieten, wie z. B. in Deutschland, wird die Trassenfindung für langgezogene Infrastrukturprojekte immer schwieriger. Von der ersten Machbarkeitsstudie über das Planfeststellungsverfahren bis hin zum Bau ist es ein langer Weg, wobei es gilt, die unterschiedlichen Interessen der beteiligten Akteure unter einen Hut zu bringen. Jede Interessensgruppe verfolgt dabei ihre eigenen, meist durchaus nachvollziehbaren und begründeten Ziele. Um all diese Schutzgüter in die richtige Relation zu setzen und daraus dann eine ökonomisch machbare sowie ökologisch vertretbare Trassenführung zu entwickeln, bedarf es einer ausgefeilten Methodik. Damit das Ergebnis von allen Seiten akzeptiert werden kann, muss diese Methodik transparent und nachvollziehbar sein. Für das Projekt SuedLink hat die ILF, zusammen mit ihren ARGE Partnern, eine GISgestützte Raumwiderstandsanalyse konzipiert und umgesetzt, die die geschilderten Aspekte berücksichtigt.

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Untersuchungsvorhaben zur Leckerkennung bei unterirdischen Rohrleitungen

Untersuchungsvorhaben zur Leckerkennung bei unterirdischen Rohrleitungen

Wie sicher ist der Stand der Technik?

Autor: Markus Scheidt

Vor dem Hintergrund etlicher in der näheren Vergangenheit aufgetretener Ereignisse wird die Frage erörtert, ob sich durch die existierenden Leckerkennungssysteme für Rohrleitungen Störfälle im Sinne der 12. BImSchV verhindern lassen. Dazu wird ein kurzer Überblick des aktuellen Entwicklungsstandes vermittelt.

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